Multiplikatorenfahrt nach Brüssel

Auf Einladung des SPD Europaabgeordneten Ismail Ertug nahmen sechs Mitglieder des Jungen Europa an einer Mutliplikatorenfahrt vom 12. bis 15. Oktober 2017 nach Brüssel teil. Diese wurde in Zusammenarbeit mit der Europäischen Akademie Bayern organisiert und erweiterte das Wissen auf die Europäische Union. Wir bedanken uns herzlich für diese Möglichkeit!

Einen Bericht zur Fahrt gibt es hier zum Nachlesen.

Einladung zu den Informationsveranstaltungen

Wir sind schockiert vom Wahlergebnis der Bundestagswahl! Gleichzeitig sehen wir es als Ansporn, im kommenden Semester weiterhin für den europäischen Gedanken und die Werte der Europäischen Union einzutreten.
Wenn du auch aktiv werden willst für ein demokratisches Europa, dann freuen wir uns, dich bei unseren Infoveranstaltungen im Oktober kennenzulernen:

o Am Dienstag, den 17.10.2017, findet um 18:15 Uhr ein Info-Abend im H3 der Universität Regensburg (ZH-Gebäude) statt.

o Zwei Tage später, am Donnerstag, den 19.10.2017, treffen wir uns um 20:00 Uhr im Café Lila (Nebenraum).

Wir freuen uns auf euch!

Euer Junges Europa e.V.

A voté! – Was wir von den französischen und deutschen Wahlen wissen müssen

Junges Europa organisierte folgende Veranstaltung:

„A voté! – Was wir von den französischen und deutschen Wahlen wissen müssen“

mit Julie Hamann,
Programm deutsch-französische Beziehungen, Deutsche Gesellschaft für Auswärtige Politik e.V.

am Montag, 17. Juli 2017
18:15 Uhr | H25 (VG)

Nach den Präsidentschafts- und Nationalversammlungswahlen in Frankreich finden im September in Deutschland mit den Bundestagswahlen weitere Wahlen statt, auf deren Ausgang ganz Europa mit Anspannung schaut. Umso wichtiger ist es daher zu verstehen, wie Wahl und Regierungsbildung in Frankreich und Deutschland abläuft. Welche Gemeinsamkeiten und Unterschiede gibt es und und welchen Einfluss hat die Beschaffenheit der Wahlsysteme auf den Wahlausgang?

Neben einer Darstellung dieser theoretischen Basis ermöglicht das Ergebnis der Wahlen für die französische Assemblée Nationale vom 11. und 18. Juni eine praktische Auseinandersetzung mit der Thematik. Welchen Einfluss hat die große Mehrheit für Emmanuel Macrons „En Marche“ auf die französische Parteienlandschaft? Welche Perspektiven bietet die Präsidentschaft Macrons für das deutsch-französische Tandem in der EU unter Berücksichtigung der neuen Zusammensetzung der Assemblée Nationale? Im deutsch-französischen Kontext lohnt ein Blick auf die anstehenden Bundestagswahlen in Deutschland, in denen Angela Merkel laut aktuellen Prognosen vorne liegt. War der Schulz-Effekt nur kurzweilig? Und welche Rolle spielen die kürzlichen Ausgänge der Landtagswahlen in Deutschland in der Bundestagwahl?

Diesen Fragen wollten wir, der Verein Junges Europa e.V. und das Deutsch-französische Jugendwerk, uns im Rahmen eines Vortrags an der Universität Regensburg annehmen.

Zum Nachlesen ein Bericht zur Veranstaltung.

„Reiz“ der Radikalisierung? – soziale, psychologische, politische und kriminologische Erklärungsversuche im Vergleich

Im Namen der Georg-von-Vollmar-Akademie und des Vereins Junges Europa e.V. möchten wir Sie sehr herzlich zu folgender Veranstaltung einladen:

„Reiz“ der Radikalisierung? – soziale, psychologische, politische und kriminologische

Erklärungsversuche im Vergleich

am Mittwoch, den 12. Juli 2017, von 18.00 bis 21.30 Uhr

im Haus der Begegnung (Universität Regensburg),

Hinter der Grieb 8, 93047 Regensburg

Mit dieser Thematik setzen sich folgende Referenten auseinander:

  • Andrea Cornelia Holzer, Wissenschaftliche Mitarbeiterin von Prof. Dr. Henning Ernst Müller am Lehrstuhl für Strafrecht und Krimino-logie, Fakultät für Rechtswissenschaft, Universität Regensburg
  • Claudia Dantschke, Leiterin des HAYAT (Beratungsstelle Deradikali-sierung)
  • Shams Ul-Haq, Terrorismusexperte, Journalist und Autor „Brutstätte des Terrors“ (2016)
  • Franz Schindler, MdL und Vorsitzender des Rechtsauschusses; Vors. des Untersuchungsausschusses NSU 2012/13

Moderiert wird die Veranstaltung von Katharina Kühn, einer freien Journalistin und Moderatorin (u.a. für den Bayerischen Rundfunk, Die Zeit und phoenix).

Eine Anmeldung über die Georg-von-Vollmar-Akademie e.V. wird erbeten:

Veranstaltungsprogramm als PDF

Plakat zur Veranstaltung PDF

Bericht zur Veranstaltung zum Nachlesen PDF

Junges Europa e.V. beim AK Europa der Bayern-SPD: „Populismus und Gegenbewegungen in Europa“

Am 01. Juli nahm Junges Europa e.V. an der zweiten Sitzung des Arbeitskreises Europa der  BayernSPD zum Thema „Populismus und Gegenbewegungen in Europa“ im Gewerkschaftshaus in Regensburg teil. Der Abgeordnete des Europäischen Parlaments für die Oberpfalz und Niederbayern Ismail Ertug hatte den Verein ebenso wie Vertreter von Pulse of Europe Regensburg zu der Veranstaltung eingeladen, sich als Regensburger Gegenbewegung zu erstarkenden populistischen Kräften in Europa zu präsentieren. Mit der Stärkung der Diskussionskultur an der Universität Regensburg und in der Stadt Regensburg leistet Junges Europa e.V. einen wichtigen Beitrag im Einsatz für Pluralismus, Meinungsfreiheit und Engagement für die europäische Idee.

Neben einer einführenden Präsentation zu populistischen Herausforderungen im 21. Jahrhundert von Andreas Friedel, M.A., von der Universität Regensburg diskutierte der ehemalige Vizepräsident des Europäischen Parlaments Gerhard Schmid mit den Teilnehmern die Frage „Ist die EU populismusfest?“. Er appellierte, die EU müsse in ihren demokratischen Grundzügen gestärkt werden, um keine dankbare Projektionsfläche für Populisten zu bieten.

 

Kooperationsveranstaltung „Zwischen Ost und West: Estlands neuer Platz in Europa“

Junges Europa e.V. veranstaltete  das Podiumsgespräch „Zwischen Ost und West: Estlands neuer Platz in Europa“ in Zusammenarbeit mit dem Masterstudiengang Ost-West-Studien und dem Europaeum der Universität Regensburg am diesjährigen Europatag, dem 09. Mai 2017. Zu Gast waren die Gesandte des estnischen Botschafters Marge Mardisalu-Kahar sowie der ehemalige deutsche Botschafter in Estland Julius Bobinger. Die Moderation übernahm Dr. Melanie Arndt vom Institut für Ost- und Südosteuropaforschung.

Im Gespräch ging es um das Spannungsverhältnis, das sich aus der Mitgliedschaft des baltischen Landes in NATO und EU zu Russland ergibt. Während der Unterhaltung betonte Frau Mardisalu-Kahar Estlands Stolz, sich als eigenständiges Land und als Mitgliedsstaat der EU und der NATO etabliert zu haben. Weiter hob sie vor allem Estlands gelungene Integration in die Staatengemeinschaft der EU durch eine konsequente Sparpolitik hervor, sowie die erarbeitete Fortschrittlichkeit in Bereichen wie der Digitalisierung. Frau Mardisalu-Kahar und Herr Bobinger stimmten zu, dass sich Estland politisch gesehen dem Westen zugehörig fühlt und seitens der westlichen Staatengemeinschaft als Mitglied angesehen wird. Dabei kam das Gespräch auf die Beziehung zum Osten. Dabei kamen Russlands Militärmanöver in der Nähe von Narva an der estnischen Grenze zur Sprache, welche Estland als Bedrohung wertet. Dies verdeutlicht, dass die Zeit der sowjetischen Fremdherrschaft noch nicht weit zurückliegt und Estland um seine gewonnene Freiheit fürchtet.

Ausgehend von diesem Thema kam das Gespräch auf die Zeit Estlands in der Sowjetunion zu sprechen und auf die in Estland lebende russischsprachige Minderheit. Die Gesandte des Botschafters bewertete das Zusammenleben der Esten mit der verhältnismäßig großen russischsprachigen Minderheit im Land positiv. Herr Bobinger wies jedoch darauf hin, dass eine funktionierende Integration der Minderheiten in Estland weiterhin großes Engagement seitens der Regierung und der gesamten Bevölkerung erfordere.

Europa in der Pflicht? Antworten auf die neue Nahost-Politik der USA

Die Podiumsdiskussion "Europa in der Pflicht? Antworten auf die neue Nahost-Politik der USA" fand am 3. Mai 2017 an der Universität Regensburg statt.

Folgende Referenten setzten sich mit dieser Thematik auseinander:

- Dr. Jamal Nazzal, Sprecher der Fatah für europäische Angelegenheiten und ehem. stellvertretender Generaldelegierter der palästinensischen Regierung in Den Haag

- Volker Beck, MdB, Vorsitzender der Deutsch-Israelischen Parlamentariergruppe des Deutschen Bundestages

Moderiert wurde die Podiumsdiskussion von Dr. Jan Busse vom Institut für Friedens- und Konfliktforschung an der Universität der Bundeswehr München.

Mit dem Verzicht auf ein Veto gegen die Siedlungsresolution hat Barack Obama mit einer Tradition gebrochen, galten die USA doch bisher immer als Schutzmacht des israelischen Staates. Dieser Schritt wurde nicht nur von israelischer Seite heftig diskutiert, auch der damals designierte Präsident Trump twitterte in Bezug auf die Resolution, dass „ab dem 20. Januar alles anders sein wird.“ Dieser Ankündigung kam das Staatsoberhaupt der Vereinigten Staaten nun in Teilen auch nach, indem er beispielsweise verkündete, nicht an einer Zwei-Staaten-Lösung festhalten zu wollen. Sowohl die deutsche Bundesregierung, als auch die EU teilten daraufhin mit, unbedingt an der Zwei- Staaten- Lösung festhalten zu wollen und überdies den israelischen Siedlungsbau auf dem Palästinenser-Gebiet zu verurteilen.

Die Bedeutung der Europäischen Union als internationaler Akteur im Nahen Osten ist seit den neunziger Jahren kontinuierlich gewachsen, stand jedoch immer hinter dem Engagement der USA zurück. Im Zuge der neuen amerikanischen Nahost-Politik, befinden wir eine umfassende Auseinandersetzung mit den europäischen Handlungsoptionen und Verpflichtungen für absolut notwendig, weil viele Fragen dazu offenstehen: Was wird sich für die Bevölkerung in Nahen Osten unter der neuen amerikanischen Außenpolitik ändern? Wünscht man sich vor Ort eine „neue starke Hand“, die von außen eingreift? Würde die EU als möglicher Mediator akzeptiert werden? Ist die EU überhaupt im Stande, bei dieser heiklen Frage zu einer Lösung beizutragen? Welche Auswirkungen erwartet man von der UN-Resolution 2334 gegen die israelische Siedlungspolitik? Rechnet man damit, dass der israelische Siedlungsbau in den Palästinensergebieten, inklusive Ost-Jerusalem, in naher Zukunft eingestellt wird?

Zum Nachlesen - der Bericht zur Veranstaltung: PDF

Hier das Plakat sowie Fotos zur Veranstaltung:

Herzliche Einladung zu den Informationsabenden

Europa geht uns alle an! Die Stärkung des europäischen Gedankens und die Förderung der Diskussionskultur rund um das Thema „Europa“ sind die Leitmotive des Jungen Europas. Durch Podiumsdiskussionen und Vorträge führen wir diese nötige Debatte. Sei dabei!

Wir laden alle Interessierten sehr herzlich zu folgenden zwei Informationsveranstaltungen ein:

– Am Donnerstag, den 27.04.2017, findet um 18:00 Uhr ein Info-Abend im H9 der Universität Regensburg statt.

– Zwei Wochen später am Mittwoch, den 10.05.2017, treffen wir uns um 20:00 Uhr im Café Lila (Nebenraum).

Wir freuen uns!

Europäischer Karlspreis

Der Europäische Karlspreis ehrt Projekte von Jugendlichen, die internationale Verständigung unterstützen und sich für die europäische Identität und Integration einsetzen.
Auch wir vom Jungen Europa e.V. haben dieses Jahr am Wettbewerb teilgenommen. Wir haben zwar nicht den ersten Platz belegt – aber gewonnen haben wir trotzdem: viele neue Erfahrungen. Durch das Projekt sind wir uns darüber bewusst geworden, wie viele Jugendliche sich für den europäischen Gedanken einsetzen. Die europaweit 244 eingereichten Projekte zeigen, dass man sich an Europa auf die unterschiedlichsten Weisen beteiligen kann. Wir gehen daher bestärkt aus dem Wettbewerb und freuen uns auf zukünftige Projekte!

Im Rahmen des diesjährigen Wettbewerbs wollen wir den Gewinnern von Projekt Seehilfe e. V. „Solidarität darf nicht an den Grenzen enden“ gratulieren. Die 2014 in Bremen gegründete Flüchtlingsinitiative mit Mitgliedern in ganz Deutschland unterstützt geflüchtete Menschen in Sizilien materiell und ideell. Die Mitglieder organisieren nicht nur zwei Hilfsfahrten nach Sizilien pro Jahr, sondern auch Vorträge in Deutschland, um auf die Situation dort aufmerksam zu machen.

Recap Länderreihe ‚Sphäre Europa‘ und Neuankündigung

Bis heute existiert keine einheitliche Definition Europas – je nach Konzept oder Institution verlaufen Europas Grenzen unterschiedlich. Was alle Vorstellungen von Europa eint, ist die europäische Idee, aufbauend auf der Wahrung der Menschenrechte. Europäische Verständigung sollte daher nicht an theoretisch festgelegten Grenzen enden, sondern sich auf übergreifende europäische Werte und Identitäten konzentrieren.

Mit seiner Länderreihe „Europa jenseits fester Grenzen: Europäische Identitäten und Werte innerhalb und außerhalb der EU“ bietet der gemeinnützige studentische Verein Junges Europa e.V. eine Diskussions- und Austauschplattform, innerhalb welcher brennende Debatten des Europa der 47 an die Universität Regensburg geholt werden. Im Rahmen von Podiumsdiskussionen und Einzelvorträgen von renommierten ExpertInnen aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft wird ein möglichst breites Spektrum an Ideen und Meinungen abgebildet. Außerdem ermutigen die Veranstaltungen die Partizipation des Publikums mit dem Ziel, die Relevanz europäischer Herausforderungen für den jeden einzelnen zu betonen.

Als Auftakt der Länderreihe im Jahr 2015 hat das Junge Europa e.V. daher neben zwei Professoren der Universität Regensburg einen Journalisten der Deutschen Welle in Moskau, Juri Rescheto, zu einer Podiumsdiskussion zum Thema „Das Verhältnis zwischen Russland und der EU“ eingeladen.

2016 fanden zwei Veranstaltungen der Länderreihe statt; mit einem Vortrag zur humanitären Katastrophe in Griechenland und einer Podiumsdiskussion zur gegenwärtigen Lage in der Türkei waren sowohl ein EU-Mitgliedsland als auch das langjährigste Anwärterland vertreten (siehe letzter Bericht).

Wir freuen uns, auch im Sommersemester wieder eine Veranstaltung der Länderreihe ankündigen zu können: Diesmal dreht sich alles um Estland und seine neue Rolle in Europa! Mehr dazu gibt es bald – stay tuned!

Euer Junges Europa