Junges Europa International – Wir machen Erasmus+!

Europäische Ideen und Projekte in Regensburg angehen ist das Hauptanliegen von Junges Europa. Darüber hinaus erkunden Mitglieder von Junges Europa Europa – und zwar mit dem Erasmus+ Programm der Europäischen Union.

Das Programm wurde 2014 ins Leben gerufen und ermöglicht Studierenden, Praktikanten, Auszubildenden, SchülerInnen, erwachsenen Lernenden, jungen Menschen, Freiwilligen, HochschullehrerInnen und andere Personen, die in den Bereichen allgemeine und berufliche Bildung und Jugend tätig sind, im Ausland zu lernen, sich fortzubilden oder zu arbeiten.
Man kann also Europa live erleben – doch was bedeutet das? Selten hat Europa so viele Baustellen gehabt wie heute, die Krisen beherrschen die europäische Politik und beeinflussen Alltag und Zukunft europäischer Gesellschaften. Derzeit bestehen euroskeptischen Stimmungen, das ist allerdings keineswegs das Einzige, was die europäischen Bürger eint: Wir plädieren für europäische Solidarität und zeigen, warum es wichtig ist, Möglichkeiten wie Erasmus+ wahrzunehmen und worin der politische und persönliche Mehrwert liegt.

Anna verbrachte 2012/2013 ein Semester in Rom, Italien und kann rückblickend berichten:

„Die Organisation vorab verlangte etwas Zeit und Mühe, aber sie hat sich gelohnt: Rom scheint eine andere Welt zu sein, in der das Leben nach anderen Gesetzen funktioniert: Verkehrschaos und Bürokratiewahnsinn – daneben die atemberaubende Schönheit dieser Stadt, die römische Offenheit, Hilfsbereitschaft und Herzlichkeit, die mir täglich begegnete. Es erschließen sich mit dem Austauschprogramm nicht nur die Touristenattraktionen eines Landes, sondern vielmehr die Menschen, ihr Alltag und ihre Lebensphilosophie. Wer Erasmus macht, erweitert in jedem Fall seinen Horizont. Und er wird live erleben, was Europa jenseits der Pressemeldungen ist.“

Neben dem Kennenlernen der europäischen Kulturen bietet Erasmus auch die Möglichkeit, nützliche Zusatzqualifikationen zu erwerben, die für die Arbeit mit und in Europa nützlich sind. Mehrsprachigkeit ist einer der Eckpfeiler des europäischen Aufbauwerks und ein starkes Symbol für das Streben der Europäischen Union nach Einheit in der Vielfalt. Sprachkenntnisse zählen zu den Kompetenzen, die Beschäftigungsfähigkeit verbessern und die Nutzung bestehender Chancen ermöglichen. Die EU hat beschlossen, dass jeder Bürger Gelegenheit haben sollte, bereits von klein auf mindestens zwei Fremdsprachen zu lernen. Die Förderung des Spracherwerbs und der sprachlichen Vielfalt ist eines der spezifischen Ziele von Erasmus +.

Theresa, die kommendes Semester in Liège, Belgien studieren wird sagt dazu:

„Für mich persönlich war der Reiz, auf einer anderen Sprache, in meinem Falle Französisch, zu studieren, ausschlaggebend für meine Bewerbung an der belgischen Universität. Ich sehe die Vorteile des Erasmus+ eindeutig in seiner Größe und Professionalität, da der ganze Bewerbungs- sowie Vorbereitungsprozess klar strukturiert abläuft. Ein Erasmus-Aufenthalt stärkt nicht nur die Völkerverständigung, sondern auch den Zusammenhalt junger Europäer in den verschiedensten Ländern, und das ist letztendlich das Gerüst der Zukunft Europas.“

Das Leben in einer anderen Kultur lässt uns vor allem auch die Vielfalt der europäischen Länder entdecken und verstehen. Dieser Gedanke des geeinten, jungen und motivierten Europa ist gerade in Krisenzeiten wichtig. Nur durch einen länderübergreifenden Dialog der jungen EuropäerInnen kann es zu Perspektivenwechsel im Denken für ein solidarischen Europa und Fortschritt kommen.

Hannah, die im Wintersemester 2014/2015 in Prag, Tschechien studierte, hat das erlebt:

„Sehr interessant war es, mehr über die Kultur und die Geschichte unseres Nachbarlandes Tschechien zu erfahren und dabei Gemeinsamkeiten und Unterschiede zu Deutschland festzustellen. Im Nachhinein kann ich sagen, dass sich auch mein Blickwinkel in Bezug auf Europa etwas verschoben und vor allem erweitert hat, gerade in Bezug auf mittel- und osteuropäische Länder. Auch der Austausch mit anderen Erasmus-Studenten konnte Europa für mich etwas greifbarer machen.“

Das Programm von Erasmus+ deckt so ziemlich alle Länder Europas ab –  ca. 90% aller Universitäten beteiligen sich bis jetzt am Programm. Dass hier auch solche inbegriffen sind, die aktuell als „Krisenländer“ betitelt werden, ist klar. Warum es sich gerade dann jedoch trotzdem lohnt?

In Athen, Griechenland, wird Thomas sein nächstes Semester verbringen, und schätzt daran:

„Der interkulturelle Austausch innerhalb der Völker Europas ist einer der Wege, auf dem wir die aktuelle Krise überwinden können und eine neue solidarische Grundlage bilden. Darum habe ich als Studienort für das Erasmussemester Athen gewählt. Es ist schade, dass gerade das Land, zu dem Deutschland und gerade Bayern immer enge Verbindungen gepflegt hat, hierzulande vielerorts auf Unverständnis trifft. Dagegen möchte ich mit meinem Erasmussemester einen kleinen Beitrag leisten.“

Und auch Anja, die kommendes Semester in Istanbul, Türkei, studieren wird, möchte herausfinden:

„Ich höre oft von türkischen Freunden, die in Deutschland leben, unsere Medien würden ein verdrehtes Bild der Situation in der Türkei, egal ob es Erdogan, der IS oder die ‚westliche Orientierung‘ betrifft, malen. Solche Dinge kann man nur beurteilen, wenn man sich mitten ins Geschehen stürzt und sich selbst ein Bild davon macht. In jedem Land gibt es diskussionswürdige Konflikte und Bewegungen, europäisch wie antieuropäisch, die von jungen Menschen wie uns untersucht werden sollten – und zwar am besten live, vor Ort und ohne jeglichen Filter.“

Erasmus+ unterstützt Transparenz- und Anerkennungsinstrumente für Qualifikationen und Kompetenzen der Europäischen Union – insbesondere den Europass, den Youthpass, das Europäische System zur Übertragung und Akkumulierung von Studienleistungen (European Credit Transfer and Accumulation System = ECTS) uvm. Diese Instrumente sollen sicherstellen, dass Kompetenzen und Qualifikationen in allen Bereichen der allgemeinen und beruflichen Bildung und auf dem Arbeitsmarkt auf nationaler und internationaler Ebene leichter anerkannt und besser verstanden werden können.
Erasmus +
schließt ein umfangreiches Betreuungsprogramm und Finanzierung ein, jede/n TeilnehmerIn erwarten ereignisreiche und spannende Auslandserfahrung.

Weitere Informationen bietet der Programmleitfaden der Europäischen Kommission.

Junges Europa hört, liest, guckt und denkt mit!

Mehrstimmig in Europa: Eine Lehre aus der Griechenland-Krise: Europa fehlt eine gemeinsame Öffentlichkeit. Ein unabhängiger Fernsehsender für alle könnte der Ort sein, an dem sich der Kontinent neu entdeckt und erfindet. Eine Forderung von Carolin Emcke in der Sueddeutschen Zeitung.

(…) In der Krise zeigt sich, dass die Europäer kein Vokabular füreinander haben
Es reicht nicht, einzelne griechische Stimmen in die hübsch homogenen Gesprächskreise hiesiger öffentlich-rechtlicher Sender einzuladen. Das ist ehrenwert, versucht aber doch nur in der Not der Aktualität zu kompensieren, was sich langfristig nicht kompensieren lässt: das fehlende Wissen voneinander, das beschränkte Vokabular füreinander, die unvollständige kognitive Karte Europas. Es braucht vielmehr eine so alltägliche wie kontinuierliche Selbstverständigung darüber, wer wir sein wollen, was und wer schutzbedürftig ist in Europa, welche Differenzen anerkannt und welche abgebaut werden sollten, welche Verbindlichkeiten als zumutbar und welche Diskriminierungen als nicht tolerabel gelten sollten. (…)
Wenn nicht mit allem finanziellen und kreativen Mut eine europäische Öffentlichkeit bewusst geschaffen wird, drängen die Gegner Europas und nicht seine Liebhaber in die politisch-kulturelle Leerstelle. Was auch immer für Wachstumsprogramme in den nächsten Wochen noch beschlossen werden, sie sollten Investitionen in einen unabhängigen europäischen Sender enthalten, über den sich ein anderes Europa entdecken und erfinden kann.

Der Botschafter Saudi Arabiens zu Gast bei Junges Europa

Die Podiumsdiskussion von Junges Europa e.V. zum Thema “Deutschland und Saudi-Arabien – Chancen und Risiken einer Partnerschaft” fand am Donnerstag, den 11. Juni 2015, um 17:00 Uhr im H2 der Uni Regensburg statt.

Deutschland und Saudi-Arabien verbinden enge politische, wirtschaftliche und kulturelle Beziehungen. Bundeskanzlerin Angela Merkel reiste 2007 und 2010 nach Saudi-Arabien, zuletzt besuchte der Außenminister Frank-Walter Steinmeier König Abdallah im Oktober 2014. Der diplomatische Austausch wird allerdings erschwert durch gravierende Menschrechtsverletzungen in Saudi-Arabien wie die öffentliche Auspeitschung des Internet-Aktivisten Raif Badawi wegen Beleidigung des Islam im Januar 2015 erneut gezeigt hat.
Zugleich ist es für Deutschland wichtig, die diplomatischen Beziehungen aufrecht zu erhalten, da Saudi-Arabien eine entscheidende Rolle im Nahost-Konflikt spielt und Einfluss auf radikale Kräfte in der dieser Region ausüben kann.

Über die Beziehungen zwischen Deutschland und Saudi-Arabien diskutierten folgende Podiumsgäste:

S.E. Prof. Dr. med. Ossama bin Abdul Majed Shobokshi, außerordentlicher und bevoll-mächtigter Botschafter Saudi-Arabiens;
Dr. Dr. h.c. Harald Kindermann, Generalsekretär der DGAP;
Paul Walf, Bundesverband der deutschen Sicherheits- und Verteidigungsindustrie e.V.;
Dr. Michael Krennerich, Nürnberger Menschenrechtszentrum NMRZ.
Moderiert wird die Diskussion von Dr. René Rieger, MEIA Research.

Weitere Informationen zur Veranstaltung hier sowie im Kalender der Universität Regensburg.

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REPORTER IM KRISENGEBIET – Was es heißt, für Berichte sein Leben zu riskieren

Täglich wird uns in den Medien von Krisen, Kriegen und Konflikten auf der ganzen Welt berichtet. In den Zeitungen sehen wir Fotos von Flüchtlingen, Kriegsschauplätzen und militärischen Interventionen. Was steckt hinter der Berichterstattung aus Krisengebieten? Wie läuft ein Einsatz als Kriegsreporter ab? Und wie geht ein Reporter mit den gesammelten Erfahrungen um?

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Ursula Meissner referierte zu diesem Thema. Im Rahmen der Vortragsreihe über das Berufsfeld des Journalismus verschaffte der Vortrag “Reporter im Kriegsgebiet – Was es heißt für Berichte sein Leben zu riskieren” mit Ursula Meissner einen Einblick in die Arbeit einer Journalistin in Kriegsgebieten und in Krisenzeiten. Die Veranstaltung fand am Mittwoch, den 03. Juni, um 19:00 Uhr statt im Raum H2 (Zentrales Hörsaalgebäude) der Universität Regensburg. Die Einsatzgebiete von Ursula Meissner reichen von Bosnien, Kosovo und Mexiko bis hin zu Ruanda, Somalia und Nigeria. Der Schwerpunkt ihrer Arbeit liegt auf Afghanistan mit mehr als 25 Auslandseinsätzen.

Zum Nachlesen ein Artikel aus der Donau-Post, 08.06.2015, verfasst von Kerstin Kerscher.

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Das Verhältnis zwischen Russland und der EU

Junges Europa e.V. veranstaltete zusammen mit dem Lehrstuhl für Internationale Politik und transatlantische Beziehungen (Universität Regensburg) und der Europäischen Akademie Bayern am 19.Mai 2015 um 16:00 Uhr eine Podiumsdiskussion zum Thema “Das Verhältnis zwischen Russland und der EU” im H2 der Universität Regensburg.

Folgende Experten waren zu Gast:

Juri Rescheto M.A., Journalist “Deutsche Welle”;

Prof. Dr. Stephan Bierling, Lehrstuhl für Internationale Politik und transatlantische Beziehungen, Universität Regensburg;

Prof. Dr. Jürgen Jerger, Lehrstuhl für Internationale und Monetäre Ökonomik, Universität Regensburg.

Moderiert wurde die Veranstaltung von Dominik Tomenendal M.A., Referent der Europäischen Akademie Bayern.

Zum Nachlesen ein Bericht über die Diskussion, verfasst von Katrin Mulzer.

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Verleihung des Internationalen Karlspreises zu Aachen an den Präsidenten des Europäischen Parlaments

Am 14. Mai 2015 bekommt EU-Parlamentspräsident Dr. h.c. Martin Schulz den Aachener Karlspreis für seine Verdienste um die europäische Demokratie.
Nach der Verleihung des Karlspreises 2014 an Herman Van Rompuy geht dieses Jahr erneut der Preis an einen Europapolitiker. Dies belegt die Bedeutung und Wichtigkeit des europäischen Projektes.
Inbesondere  werden die Verdienste um eine Stärkung der Parlamentarisierung und der demokratischen Legitimation in der Europäischen Union von Martin Schulz geehrt  sowie seine Rolle als wichtiger Vordenker der EU anerkannt.
Darüber hinaus kann Martin Schulz` Engagement für Europa über alle Parteigrenzen hinweg Vorbild sein für die europapolitische Tätigkeit eines jeden von uns.
Hier sind weitere Informationen zur Verleihung des Internationalen Karlspreises zu Aachen zu finden.

Junges Europa hört, liest, guckt und denkt mit!

Eine außerordentlich sehenswerte Berichterstattung über die Situation der Flüchtlinge auf dem Weg nach Europa: Europa und die Flüchtlinge – Die auf ewig ungelöste Frage?
Das Thema Flüchtlinge scheint derzeit politisch kaum jemanden zu interessieren – und doch nimmt die Tragödie vor den Küsten und Grenzen unseres Kontinents kein Ende. Knapp 220.000 Menschen kamen 2014 allein auf dem Seeweg nach Europa, 3500 starben auf der Suche nach einem besseren Leben.
Wird das immer so weiter gehen? Gibt es gar keine Hoffnung für Menschen aus Krisengebieten, hier zumindest vorübergehend Fuß zu fassen? Sicher, viele krisengeplagte Länder Europas schaffen es derzeit kaum, ihre eigene Bevölkerung zu ernähren. Trotzdem gibt es Einiges, was man besser machen kann! So zum Beispiel das Projekt „Flüchtlinge willkommen“, das in Wien erfolgreich Migranten als neue Mitbewohner an aufgeschlossene Einheimische vermittelt. Und es gibt Chancen – für alle. Der gebürtige Senegalese Abdou Mbodi nutzte seine und wurde vor zwei Jahren als erster Anwalt afrikanischer Herkunft in Mailand zugelassen. Heute kümmert er sich außerdem ehrenamtlich um Migranten.

Bei Yourope wird nach Ideen, Initiativen und Projekten gesucht, die das Flüchtlingsproblem vielleicht nicht lösen, aber wenigstens effektiv lindern können.

Fairer Handel durch TTIP, CETA, TISA und Co.?

Junges Europa e.V. veranstaltete eine Podiumsdiskussion zur Frage
“Fairer Handel durch TTIP, CETA, TISA und Co.?” am 12. Mai 2015 um 19:00 Uhr an der Universität Regensburg.

Folgende Experten waren zu Gast:

• Michael Gotschlich, Bayerisches Staatsministerium für Wirtschaft und Medien, Energie und Technologie, Leiter Referat Grundsatzfragen der Außenwirtschaft und Länderbereich Amerika;
• Dr. Anton Hofreiter MdB, Vorsitzender der Bundestagsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen;
• Ludwig Maier, Leiter der Abteilung Wirtschaft im DGB Bayern.

Moderiert wurde die Podiumsdiskussion von Tim Rahmann, Redakteur der WirschaftsWoche.

Tim Rahmann  widmet sich in einem informativen Artikel den vielen Steinen, die TTIP noch im Wege liegen: Können sinnlose Doppel-Produktionen abgeschafft werden? Droht mit TTIP eine Paralleljustiz? Und was bringt TTIP überhaupt dem Verbraucher?
Welche Kritikpunkte haben Anton Hofreiter und Ludwig Maier im Rahmen der Veranstaltung geäußert und wie versuchen die Befürworter von TTIP, die Verhandlungen aufrecht zu erhalten?

Einen weiteren Bericht zur Veranstaltung finden Sie hier: TTIP_12_Mai_2015.

 

Junges Europa hört, liest, guckt und denkt mit!

YOUROPE: Vox Populi – Europas Bürger entdecken die Demokratie von unten
am Samstag, 07. März um 14:00 Uhr

Frust geht um unter Europas Bürgern. Und der richtet sich vor allem gegen ‚Die da oben’ – Europas regierende Politiker. Die machten Politik am Volk vorbei, führten Europa wirtschaftlich gen Abgrund und seien zudem machthungrig oder bisweilen sogar korrupt.
In Deutschland sind – trotz Pegida – immerhin noch die Hälfte der Menschen mit der Arbeit von Merkel & Co. zufrieden. Im Süden Europas sieht es für die Politiker dagegen düster aus. Noch nicht einmal jeder Fünfte Spanier, Italiener, Portugiese oder Grieche traut seiner eigenen Regierung über den Weg.

Also was tun? Ob der eigenen Machtlosigkeit in Lethargie verfallen?
Oder lieber doch einmal ausprobieren, was man als Einzelner verändern kann?
In Madrid schaut sich „Yourope“ an, wie die linke Podemos-Bewegung sich anschickt, das Land von ganz unten umzukrempeln – indem sie versucht, jeden Einzelnen am politischen Prozess zu beteiligen.

Man kann die Verhältnisse aber auch zum Guten verändern, ohne dafür gleich eine Partei zu gründen. Das beweisen erfolgreich zwei außerparlamentarische Bürgerbewegungen, von denen Yourope aus Serbien und Ungarn berichtet.

Und weil der 8.3. 2015 internationaler Frauentag ist, reserviert „Yourope“ der engagierten Schwedin Ebba Akerman eine Extraportion seiner Sendezeit. Die Aktivistin hat der schwedischen Demokratie in Eigenregie ein „Einladungsministerium“ hinzugefügt. Und zeigt damit, wie die Integration von Flüchtlingen in Europa deutlich besser funktionieren kann.

Yes, we can, Europe

Hier geht es zu YOUROPE bei ARTE.tv

Kritischer und mächtiger Leser?!

Cordt Schnibben schreibt umfassend über die Zukunft des Journalismus. Anders als der Titel “Knast, wenn du lügst!” es vermuten lässt, geht es nicht hauptsächlich um unsachliche Leserbriefe. Der reportageartige Beitrag ist viel mehr eine umfassende Analyse der derzeitigen Lage und der Perspektiven des Journalismus (Aktuelle Spiegel-Ausgabe, Seite 81).
Mit dem Vortrag von Uwe Ritzer an der Universität Regensburg wurde im Wintersemester 2014/2015 eine Themenreihe initiiert, die sich dem Journalismus in all seinen Facetten widmet. Studierende konsumieren täglich Nachrichten. Manch einer will später seine kritische Ader zum Beruf machen. Wir möchten daher mit dieser Vortragsreihe einen Blick hinter die Kulissen des gesamten Berufsfeldes werfen – und zwar auch auf die heiklen Bereiche.