Archiv für den Monat: Januar 2019

Podiumsdiskussion: „Rüstungsexporte zwischen Profit, Politik und Moral – welche Ziele hat die EU im Visier?“

Herzliche Einladung zu der Podiumsdiskussion „Rüstungsexporte zwischen Profit, Politik und Moral – welche Ziele hat die EU im Visier?“. Diese wird am 24. Januar 2019 um 18:00 Uhr im Hörsaal H24 der Universität Regensburg stattfinden.

Auf dem Podium werden diskutieren:

Dr. Karl-Heinz Brunner (SPD, MdB, Unterausschuss
Abrüstung, Rüstungskontrolle und Nichtverbreitung)
Dr. Kurt Braatz (PR, Kraus Maffei Wegmann)
Christine Hoffmann (Sprecherin „Aktion Aufschrei—Stoppt
den Waffenhandel!“)
Dr. Mathias John (Vorstandsmitglied Amnesty International,
Sprecher „Rüstung und Menschenrechte“)
Ph. D. Moritz Weiss (Vertretungsprofessor für Global
Governance and Public Policy, LMU)

Die Moderation übernimmt:

Prof. Dr. Markus Bresinsky (Professor für
Internationale Politik und Sozialwissenschaften, OTH)

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Die Klimapolitik der EU: Ist die Umwelt zukünftiger Generationen verhandelbar?

Herzliche Einladung zu einem Vortrag über die Klimapolitik der EU mit Susanne Dröge. Der Vortrag findet am Donnerstag den 10. Januar 2019 im Hörsaal H2 der Universität Regensburg statt.

Susanne Dröge ist Leiterin der Forschungsgruppe „Globale Fragen“ bei der Stiftung Wissenschaft und Politik in Berlin. Sie wird uns mit ihrem Vortrag einen Einblick in die EU-Klimapolitik gewähren und aufzeigen, wie bspw. Klima- und Handelspolitik verknüpft werden sollten.

0, 0.5, 1, 1.5, 2 – seit dem 19. Jahrhundert etwa zeichnen Messungen die globale Durchschnittstemperatur auf und dokumentieren: Seit der Industrialisierung nimmt die globale Erwärmung rasant zu. Das Pariser Klimaabkommen von 2015 sah zunächst vor, den Temperaturanstieg bei 2 Grad im Verhältnis zum vorindustriellen Mittelwert zu stoppen. Die Zahlen wirken klein, die kleinste Erhöhung der Nachkommastelle wirkt jedoch verheerend: die ursprüngliche Begrenzung wurde durch die Formulierung „möglichst auf 1,5 Grad“ ergänzt – zwischen 1,5 und 2 liegen wortwörtlich zwei Welten. Doch die Zeit tickt. Bereits vor dem Klimagipfel in Paris 2015 warnte der damals amtierende US-Präsident Barack Obama: „Wir sind die letzte Generation, die etwas gegen den Klimawandel tun kann.“ Doch jüngste Veränderungen zeigen in die Gegenrichtung: Im August 2018 verkündete US-Präsident Donald Trump den Rücktritt der USA aus dem Pariser Vertrag; erst kürzlich wiesen Forscher erstmals Mikroplastik im menschlichen Körper nach; in der EU-Umweltpolitik ist es gerade Deutschland, das durch verfehlte C02-Emissions-Ziele und den Dieselskandal negativ auffällt. Die Zeit tickt – umso wichtiger ist es, die Rolle der EU in der internationalen Klimapolitik eingehend zu betrachten.