Die Türkei – vom Rising Star zum Trouble Maker? Türkische Innen- und Außenpolitik als Konfliktelement Europäischer Politik

Der vereitelte Putsch am 15. Juli diesen Jahres und die oft als unverhältnismäßig eingestuften Reaktionen Erdogans darauf  strapazieren die diplomatischen Beziehungen Europas zur Türkei aufs Neue. Die Türkei diskutiert über die Wiedereinführung der Todesstrafe, es gibt bürgerkriegsähnliche Aufstände und tausende Staatsdiener werden suspendiert – wie reagiert die EU darauf souverän? Welche Auswirkungen haben die innenpolitischen Veränderungen und die außenpolitisch neu ausgerichteten Ziele auf die Beziehungen der EU zur Türkei?

Im Zuge dieser Debatte habe wir vom Verein Junges Europa uns diesem Thema gewidmet und veranstalteten eine Podiumsdiskussion mit dem Titel:

"Die Türkei - vom Rising Star zum Trouble Maker? Türkische Innen- und Außenpolitik als Konfliktelement Europäischer Politik"

Die Podiumsdiskussion fand am Donnerstag, den 08.12.2016, um 18:30 Uhr im Hörsaal 24 der Universität Regensburg statt.

Als Podiumsgäste durften wir begrüßen:

Ismail Ertug, Abgeordneter des Europäischen Parlamentes

Halil Gülbeyaz, Journalist und Dokumentarfilmer

Prof. Dr. Ernst Struck, Universität Passau

Fatih Zingal, Union Europäisch-Türkischer Demokraten

Sarah Zerback (Moderation), Deutschlandfunk

Die Podiumsdiskussion hat dabei einen differenzierten Blick auf die Geschehnisse in der Türkei geworfen und auch die Hintergründe neuer Allianzen eruiert. Wie ist der Führungsstil von Präsident Erdogan zu charakterisieren? Welche Position nimmt das Land im Spannungsfeld transterritorialer Problemstellungen ein? Gilt das Konzept der "Strategischen Tiefe" weiterhin als Direktive türkischer Außenpolitik, oder verändert sich diese radikal?

Ein ausführlicher Bericht zur Veranstaltung folgt.

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